Gesamt: 3-4 Stunden | Aktiv: 30-35 Minuten
Für ca. 6-8 Stücken (à 80-100 g)
Diese Focaccine mit Sauerteig sind ein einfaches, aber äusserst lohnendes Rezept: wenige Arbeitsschritte, ein direkter Teig und ein Ergebnis, das immer überzeugt. Dank des Sauerteigs werden die Focaccine besonders weich, aromatisch und leicht duftend – unwiderstehlich schon beim ersten Bissen. Sie eignen sich perfekt für Apéros, Buffets oder schnelle Mahlzeiten und lassen sich vielseitig belegen.
Tipp: Probiere sie mit Ziegenkäse, Lachs und ein paar dünnen Zwiebelscheiben.
Zutaten:
- 500 g Halbweissmehl
- 320 g Wasser
- 100 g aktiver, aufgefrischter Sauerteig
- 30 g Olivenöl extra vergine
- 10–12 g Salz
- Optional: 1 TL Honig oder diastatisches Malz
So gehet man vor:
- Gib das Mehl mit 300 g Wasser in eine Schüssel und vermische alles zu einer groben, aber homogenen Masse. Decke die Schüssel ab und lasse den Teig 20–30 Minuten ruhen. Diese Autolyse (optional, aber empfehlenswert) verbessert die Teigstruktur.
- Füge den aktiven Sauerteig hinzu und beginne zu kneten. Löse das Salz in den restlichen 20 g Wasser auf und arbeite es nach und nach ein, bis es vollständig aufgenommen ist. Zum Schluss gib das Olivenöl dazu und knete weiter, bis der Teig glatt und weich ist.
- Lasse den Teig bei Raumtemperatur etwa 1½ Stunden ruhen. Führe während dieser Zeit zwei Dehn- und Faltvorgänge im Abstand von jeweils 30 Minuten durch, um dem Teig Struktur und Stabilität zu geben.
- Teile den Teig anschliessend in 6–8 Portionen à 80–100 g. Wirke daraus vorsichtig Kugeln (leicht rundwirken) und lege sie auf ein geöltes oder mit Backpapier belegtes Blech. Bestreiche die Oberfläche mit etwas Öl, damit sie nicht austrocknen, und lasse sie weitere 30–60 Minuten ruhen.
- Heize den Ofen auf 220–230 °C vor. Drücke die Teiglinge vor dem Backen mit den Fingern leicht flach, sodass die typischen Vertiefungen entstehen. Gib etwas Olivenöl und eine Prise Salz darauf. Nach Belieben kannst du sie mit Rosmarin, Oliven, getrockneten Tomaten oder anderen Zutaten verfeinern.
- Backe die Focaccine 12–16 Minuten, bis sie goldbraun sind. Nimm sie aus dem Ofen und lasse sie auf einem Gitter leicht auskühlen, damit sie aussen schön knusprig und innen weich bleiben.
Frisch gebacken überzeugen diese Focaccine durch ihre Weichheit und Vielseitigkeit. Sie schmecken direkt aus dem Ofen am besten, lassen sich aber auch problemlos am nächsten Tag geniessen – sofern noch welche übrig bleiben.
Wenn du experimentieren möchtest, kannst du die Hydration auf etwa 75 % erhöhen: So erhältst du eine noch luftigere, weichere Krume und besonders leichte Focaccine.

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