Gesamt: 14-15 Stunden | Aktiv: 45 Minuten
Für ca. 10 kleine Pizzen oder 4 Pizzen im Tellerformat
Pizza bringt fast alle an einen Tisch: Sie kennt keine Jahreszeiten und keine Grenzen und lässt sich unendlich variieren – in Form, Teig und Belag. In dieser Version mit vier Getreidesorten gewinnt sie zusätzlich an Charakter. Die ausgewogene Mehlmischung sorgt für ein aromatisches, strukturiertes Ergebnis mit knuspriger Kruste und einem weichen, elastischen Inneren. Perfekt sowohl für kleine Pizzen zum Teilen als auch für klassische Pizzen mit schön ausgeprägtem Rand.
Zutaten:
- 260 g Pizza & Pasta spezialmehl
- 300 g Vier Zerealien Mehl
- 400 g Wasser
- 2 g Trockenhefe
- 6 g diastatisches Malzmehl (alternativ Zucker)
- 10 g Salz
- Hartweizengrieß zum Bestäuben
So bereitest du die Pizzen zu:
- Gib 330 g Wasser und 330 g Pizzamehl in eine Schüssel und vermische beides kurz, ohne zu kneten. Decke die Schüssel mit Frischhaltefolie ab und lasse den Teig 30 Minuten ruhen. Diese erste Ruhephase sorgt für eine gleichmäßige Hydration.
- Füge anschließend das restliche Wasser hinzu und löse den Teig vorsichtig mit einer Gabel.
- Vermische die restlichen Mehle mit der Trockenhefe und dem Malz (oder Zucker) und gib sie zum Teig. Rühre alles unter und füge dann das Salz hinzu.
- Arbeite den Teig weiter, bis alle Zutaten gut verbunden sind. Sobald er Struktur bekommt, falte ihn direkt in der Schüssel mehrmals mit den Händen, bis er kompakter wird und eine annähernd runde Form annimmt.
- Decke die Schüssel wieder ab und lasse den Teig bei Raumtemperatur 2 Stunden gehen. Nach der ersten Stunde wiederholst du die Falttechnik, um das Glutengerüst zu stärken.
- Stelle den Teig anschließend – weiterhin abgedeckt – für etwa 9 Stunden in den Kühlschrank.
- Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und teile ihn in Portionen von jeweils ca. 94 g. Forme vorsichtig Kugeln, ohne den Teig unnötig zu bearbeiten, damit er seine Elastizität behält.
- Lege die Teigkugeln mit ausreichend Abstand auf eine gut mit Hartweizengrieß bestäubte Arbeitsfläche. Bestäube sie leicht, decke sie mit Frischhaltefolie ab und lasse sie etwa 1½ Stunden bei Raumtemperatur ruhen. Nach etwa einer Stunde heizt du den Ofen auf maximale Temperatur vor und stellst auch das Blech hinein.
- Drücke jede Teigkugel von der Mitte nach außen flach, ohne den Rand zu entgasen, damit ein schöner, luftiger Rand entsteht. Du kannst den Teig auch vorsichtig anheben und mit schnellen, sanften Bewegungen nach unten ziehen – wichtig ist, den Rand nicht zu drücken.
- Lege den Teig direkt auf das heiße, mit Grieß bestäubte Blech oder auf ein spezielles Pizzablech. Belege die Pizza nach Belieben.
- Kleine Pizzen backst du 6–7 Minuten, wobei du dich an der Bräunung des Randes orientierst. Für Pizzen im Tellerformat bäckst du zunächst den Boden 3–6 Minuten vor, belegst ihn anschließend und backst weitere 5–8 Minuten, bis die Pizza goldbraun ist.
- Aus dem Ofen nehmen, sofort servieren und heiß genießen.
Diese Vierkornpizza ist eine wunderbare Alternative zur klassischen weißen Pizza: rustikaler, aromatischer und voller Persönlichkeit – dabei genauso vielseitig. Sie lässt sich mit einfachen oder raffinierten Belägen kombinieren und passt zu jeder Gelegenheit. Mit etwas Übung beim Formen und Geduld bei den Gehzeiten gelingt dir eine hausgemachte Pizza, die der aus der Pizzeria in nichts nachsteht: knusprig, bekömmlich und unwiderstehlich gut.

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